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Weinbergshäuschen oberhalb der Bundesstraße B 8 Nürnberg - Würzburg

 


Markt Einersheim

(Marktrecht seit 1542, verliehen von Schenk Carol von Limpurg), ca.1.300 Einwohner, 780 ha Gemarkungsfläche, 290 m ü.M., Verwaltungsgemeinschaft Iphofen

 
 

 

 

Rathaus

Unter der Regierung von Adelheid Gräfin von Limpurg-Speckfeld ist es 1568 erbaut und 1569 eingeweiht worden.
Im ersten Stock befindet sich der geräumige Versammlungsraum der Bürger. Ein historischer Treppenaufgang führt zu den großen Dachböden, die die Gemeinde einst zum Lagern von Getreide verpachtet hatte.

Blick vom Marktplatz auf das Rathaus

Limpurger Wappen


Limpurger Wappen

1. und 4. Feld fünf silberne Streitkolben auf blauem Grund und in den andern beiden Feldern den Fränkischen Rechen. Krone und Reichsbecher sind darüber angebracht und erinnern an das Amt der Reichserbschenken in kaiserlichem Dienst. Die Geschicht des Marktfleckens war einst eng mit dem gräflichen Haus verbunden .

Marktplatzbrunnen

1978 vom Kitzinger Künstler Klaus Rother erstellt, erinnert er an die "gute, alte" Zeit des Wasserbuttentragens:

Bäuerin mit Wasserbutte

"E Kunstück war´s, des muß mer soong,  a Butt´n Wasser heemzutroong; bis sie´s gekönnt hat, des is gwiß, ihr oft a Spruuz ins Gnack nei is!"

Bäuerin mit Wasserbutte - Brunnenfigur
   

 

Schon immer waren die Tortürme im Ortsbild ein schöner Straßenabschluß des alten Ortskerns. Früher erleichterten sie die Einhebung eines Straßenzolls, wozu man 1665 sogar Schlagbäume vor den Toren anbrachte. Wegen der beiden engen und niedrigen Durchfahrtstore baute man in den Jahren 1938/39 die Umgehungssstraße, B8, und aller Fernverkehr rauscht seit dieser Zeit ausserhalb des Ortes, unterhalb des Weinbergshäuschens, vorbei.

 

 

 

Würzburger Tor in Markt-Einersheim

Das Würzburger Tor

seit 1980 sind hier die sehenswerten Einersheimer Heimatstuben untergebracht. 26 steile Stufen führen hinauf. Das kleine Heimatmuseum zeigt speziell auf das Dorf- und Schloßleben bezogene Gegenstände und Bilder und gewährt einen anschaulichen Einblick in vergangene Zeiten.

Öffnungszeiten nach Vereinbarung und jeden 1.Sonntag im Monat jeweils von 10-12 Uhr.

   

 

Der Nürnberger Torturm

 

Früher auch Speckfelder Tor genannt,

war im 19.Jahrhundert Wohnung der

 Hebamme. Seit 1983 werden dort

 gemeindliche Archivgüter aufbewahrt.

Der Nürnberger Torturm in Markt-Einersheim

 

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.markt-einersheim.de

Literatur/Textauszug:

Fritz Ortner "Illustrierter Führer durch Markt Einersheim und seine Geschichte"   

Bilder: Richard Schober

 
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 update: 18.05.2009